Karriereseite der ISB Bank auf Laptop – Jobs und Karriere im Bankwesen

Employer Branding für die ISB: Arbeiten in einer Förderbank mit gesellschaftlichem Auftrag

Für die Investitions- und Förderbank Rheinland-Pfalz (ISB) haben wir einen Employer-Branding-Prozess umgesetzt, der die Bank als Arbeitgeber positioniert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die ISB im Bankenumfeld einordnen lässt – und welche Menschen zu dieser Institution passen.

Die Herausforderung

Die ISB ist in Rheinland-Pfalz eine zentrale Institution – etwa bei der Auszahlung von Corona-Hilfen oder der Unterstützung nach der Flutkatastrophe im Ahrtal. In solchen Situationen steht die Bank im öffentlichen Fokus, oft begleitet von intensiver Berichterstattung.

Sie ist Arbeitgeber für Fachkräfte aus dem Bankenumfeld. Viele von ihnen bringen Erfahrungen aus klassischen Banken mit.

Die Diskrepanz war für uns überdeutlich: eine Institution mit hoher gesellschaftlicher Relevanz, deren Rolle als Arbeitgeber bisher nur begrenzt sichtbar war.

Arbeitgebermarke und Positionierung

Im Employer-Branding-Prozess wurde sehr schnell spürbar, was die Arbeit bei der ISB besonders macht.

Mitarbeitende beschäftigen sich mit Finanzierungen, Förderprogrammen und Investitionen – und sehen dabei konkret, was entsteht: Wohnraum, Unternehmensgründungen, Entwicklung in der Region Rheinland-Pfalz.

Viele der Mitarbeitenden kennen das Bankenumfeld aus eigener Erfahrung. In den Interviews fiel dafür mehrfach der Begriff Haifischbecken. Ein Arbeitsalltag, geprägt von Druck, Gegeneinander und ständiger Ausrichtung auf Umsatz.

Der Wechsel zur ISB ist für viele eine bewusste Entscheidung. Einer hat es so formuliert:
„Ich arbeite jetzt auf der guten Seite der Macht.“ Und viele meinten: „Die Arbeit in der Bank früher hat mich krank gemacht.“

Dabei bleibt jedoch die fachliche Arbeit anspruchsvoll, nur der Rahmen verändert sich grundlegend. Zusammenarbeit statt Gegeneinander, Verlässlichkeit statt kurzfristigem Druck, ein Umgang, der von Vertrauen geprägt ist.

Gleichzeitig ist die Identifikation mit der eigenen Aufgabe hoch. Die Mitarbeitenden wissen, wofür sie arbeiten – das gibt ihrer Arbeit Gewicht.

Der entwickelte Claim bringt diese Haltung zusammen:

Gemeinsam wirken. Mit Vertrauen. Mit Anspruch. Für Menschen.

ISB Bank Arbeitgebermarke – Person mit Tasche und Slogan „Gemeinsam wirken“
ISB Bank Karriere Zitat – sinnstiftende Arbeit und Projekte für Menschen ermöglichen
ISB Bank Karriere Zitat – positives Miteinander und Teamkultur im Unternehmen
ISB Bank Karriere Team auf Smartphone – IT-Team und Arbeitsumfeld bei der ISB

Das haben wir gemacht

Strategische Grundlage

  • Zwei Employer-Branding-Workshops mit Beteiligung aller Bereiche
  • Entwicklung der Employer Value Proposition
  • Formulierung des Arbeitgeber-Claims
  • Einordnung der ISB als Förderbank im Bankenumfeld

 

Mitarbeiterperspektive und Storytelling

  • Tiefeninterviews mit Mitarbeitenden aus der gesamten Organisation
  • Analyse von Wechselmotiven aus klassischen Banken
  • Ableitung zentraler Inhalte für die Recruiting-Kommunikation

 

Umsetzung

  • Konzeption, Design und Text der Karriereseite
  • Entwicklung einer Bildwelt durch Fotoshooting mit Mitarbeitenden
  • Übertragung der Inhalte in konkrete Recruiting-Formate
Darstellung der Karriereseite der ISB Bank auf einem Laptop. Die Seite bietet Informationen zu Jobs, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierewegen im Bankwesen und ist zentraler Bestandteil der digitalen Recruiting-Strategie.
ISB Kampagnenmotiv mit Claim „Gemeinsam wirken“ – Arbeitgebermarke und Unternehmenskultur der Bank
ISB Karriereseite auf Smartphones – mobile Jobs, Team-Einblicke und Arbeitgeberkommunikation

Die Arbeitgebermarke der ISB macht heute sichtbar, wie sich die Arbeit in einer Förderbank anfühlt und welche Haltung dahintersteht.

Sie gewinnt damit mehr Kontrolle darüber, wie sie als Arbeitgeber wahrgenommen wird – und macht nachvollziehbar, wofür sie steht.

Gerade in einem Umfeld, in dem sie regelmäßig im Fokus der Öffentlichkeit steht – etwa bei der Auszahlung von Corona-Fördermitteln oder Hilfsgeldern für die Ahrtal-Opfer – ist das von größter Bedeutung.